Haus mit Burgblick

  • Haus mit Burgblick
    Fertigstellung 2019
  • Das lange, schmale Wohnhaus gliedert sich um den eingeschnittenen Innenhof. Es nimmt mit seinen verdrehten Linien im Grundriss und den Ansichten Bezüge zu der über dem Grundstück liegenden Burg Kronberg, dem südlich gelegenen Tal und einem großen Mammutbaum auf und wird so zu einer skulpturalen Komposition aus Linien, offenen oder geschlossenen Flächen und Volumen. Die Außenanlage ist Teil dieser Komposition.
  • Aus dem zweigeschossigen Hauptbaukörper, in dem der Eingang liegt, entwickelt sich über den Innenhof der zweigeschossige Kopfbau, der sich vom Boden löst, sich reckt und dreht, um den Blick auf die Burg zu fokussieren.
  • Jeder Ort in dem Gebäude bietet andere räumliche Situationen und Perspektiven und ist auf die konkreten Bedürfnisse zugeschnitten. Die gesondert gefertigte Lamellenstruktur gibt der Fassade eine feine Note, erlaubt Aus- und filtert Einblicke. Die fünfte Ansicht wurde für den Blick von der Burg gestaltet.
  • Der Übergang zwischen Innen und Außen ist ebenso fließend wie zwischen Architektur und Innenausbau. Komposition aus Licht und vielfältigen Materialien, die zu einer Großzügigkeit ohne Kälte führen, perfekt im Detail und konsequent modern sind. Nichts ist dem Zufall überlassen.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen Technik

Transformation 1960-2017

  • Transformation 1960-2017
    Fertigstellung 2017
  • Um vorwärts zu kommen, muss man zurück blicken können. Als Architekt, geboren 1962, stellte sich für mich bei diesem Projekt u.a. die Frage: 'Wie gehen wir Kinder mit dem baulichen Erbe unserer Eltern um?" Im Ergebnis haben wir das Gebäude - als eine moderne Interpretation der 60er Jahre - in ein zeitgemäßes, lichtdurchflutetes Wohnhaus transformiert.
  • Die Transformation erfolgte über den Rückbau des Pools, des Balkonanbaus und der Innenhofüberdeckung, in Kombination mit wenigen, aber bedeutenden Eingriffen in den ursprünglichen Grundriss. So wurde das Gebäude in einen zeitgemäßen Zustand versetzt und um ein zusätzliches Zimmer sowie ein Studio im Gartengeschoss erweitert.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen
  • Das Grandiose, die Lage mit dem fantastischen Blick über die Nachbarn hinweg in die Taunushügel, wird durch die neue großflächige Glasfassade inszeniert und mit ihrem Rahmen akzentuiert. Die Außenanlage wurde ebenso wie der Ausbau zurückhaltend aber klar im Sinne der Transformation des Hauses strukturiert.

Bürgerhaus Steinbach

  • Bürgerhaus Steinbach
    Fertigstellung 2017
    Tag der Architektur 2018
  • Am 08.02.2013 wurde das Bürgerhaus Steinbach durch einen Brand größtenteils zerstört. Der Wiederaufbau in seinen engen, teilweise von einem Wohnhochhaus überbauten Grenzen, stellte eine besondere genehmigungsrechtliche und technische Herausforderung dar. Zusätzlich waren umfangreiche Klärungen mit den Versicherungen und den öffentlichen Fördergebern erforderlich.
  • Architektur Innenarchitektur
  • Nach dem Teilabbruch des Saals mit Bühne, sowie dem alten Holzdach wurde auf der alten Substanz aus den 60er Jahren wieder aufgebaut und die verbliebenen Reste mit dem in den 80er Jahren angebauten Kopfbau saniert. Nach vielen Studien wurde die Gebäudestruktur umfangreich überarbeitet und zu einem Haus für die Vereine von Steinbach umgewidmet.
  • Gezielte Eingriffe: ein neuer Eingang, die barrierefreie Nutzung, eine Teilbarkeit des Saals, die Einrichtung von Archivräumen, der Bau von einer Küche, zwei Thekenanlagen und neuen Toilettenanlagen führen zu einer zeitgemäßen Nutzung, die von den Steinbacher Bürgern gerne angenommen worden ist.
  • Im Zuge der Überplanung der Freianlagen wurde das Bürgerhaus wieder zum Zentrum in der neu erstarkten Mitte Steinbachs, die zeitgleich mit dem Wiederaufbau des Bürgerhauses errichtet wurde.

  • Georg Orwell">
    "Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft; wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit."

    Georg Orwell

Guaita³ Innenausbau

  • Guaita³ Innenausbau
    Fertigstellung 2015
    Tag der Architektur 2015
    Häuser des Jahres 2018
  • Die Grundrisse der drei Häuser wurden durch die gleichen Elemente der Innengestaltung wie dem Funktionsblock und der Treppenskulptur gegliedert. Durch die individuelle Anpassung an die jeweilige Grundstückssituation entstanden, trotz scheinbar gleicher Optik, unterschiedliche räumliche Situationen.
  • Städtebau Architektur Innenarchitektur Freianlagen Technik Branding
  • Neben der räumlichen Situation, findet die Individualität jedes Hauses in dem für jeden Bauherrn geplanten Innenausbau Ausdruck. In vielen Gesprächen wurden die subjektiven Bedürfnisse der Bauherrn ermittelt und in Einzelentwürfen spezifisch umgesetzt. Die Durchgängigkeit der Gestaltung und Materialität in allen Ausbaudetails geben den Häusern ihren jeweils eigenen Charakter.
  • Auch hier ist das, was scheinbar einfach aussieht, das Ergebnis einer komplexen, durchdachten Planung, detailgenauen Ausschreibung und liebevollen Betreuung während der Ausführung.

  • Le Corbusier">
    "... das Detail und das Ganze sind eins..."

    Le Corbusier
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Guaita³

  • Guaita³
    Fertigstellung 2015
    Tag der Architektur 2015
    Häuser des Jahres 2018
  • Das Ensemble aus drei Einfamilienhäusern entstand auf einer dreieckigen Grundstücksfläche von 1.800 m². Durch das Besetzen der jeweiligen Grundstücksecken halten die Wohnhäuser den maximalen Abstand zueinander und schaffen Raum für die Gemeinschafts- und Erschließungsfläche. Das Projekt bewahrt den Wunsch nach individuellem Freiraum in gleicher Weise wie die Sehnsucht nach sozialem Kontakt.
  • Alle Häuser verfügen über gleiche Elemente: einen Funktionsblock im EG, eine Treppenanlage an einer Sichtbetonwandscheibe mit Oberlicht, einen Tiefhof, eine Garage mit Pergola und Terrassenüberdeckung einschl. Hecken zur Abtrennung, aufgelockerte Vordächer und Einschnitte mit Natursteinverkleidung.
  • Die konsequente Anordnung der Elemente im Außenraum sorgt für die Gliederung in verschiedene Zonen und gleichzeitig für die Stärkung der orthogonalen sowie städtebaulichen Struktur des Ensembles. Im Innenraum folgt die Anordnung der Elemente der jeweiligen Grundstückssituation. Somit entsteht Vielfalt in der Einheit.
  • Städtebau Architektur Innenarchitektur Freianlagen Technik Branding
  • Die Übergänge von dem öffentlichen Straßenraum über den halböffentlichen zentralen Bereich bis zu den privaten Eingängen in die Häuser sind in ihrer Funktionalität, Materialität und Beleuchtung fein ausgearbeitet.

  • Tadao Ando">
    "Man muss sich in seinem Inneren dazu entschließen, den Beton mit einem tiefen Verständnis für sein Wesen und seine Charakteristika zu verwenden."

    Tadao Ando
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Bahnhofsareal Kronberg

  • Bahnhofsareal Kronberg
    Wettbewerb 3. Preis 2014
  • Das Bahnhofsareal liegt ähnlich einem Scharnier in einer Senke zwischen den Stadtteilen Kronberg und Schönberg. Mit der Parallelstellung der Baukörper werden die Kanten definiert. Zwischen den Gebäuden entsteht ein öffentlicher ‚Binnenraum‘, der in Längsrichtung den Bahnhof mit dem Stadtpark verbindet.
  • An den Enden des Binnenraumes entstehen zwei Plätze. Das Hotel und das Studienzentrum der Academy liegen am ‚Bahnhofsplatz‘ und knüpfen mit der S-Bahn Verbindung an Frankfurt an. Der Kammermusiksaal und das zusätzlich geplante Restaurant liegen auf dem 7,5 m höher gelegenem ‚Platz am Kammermusiksaal‘ und direkt am Victoriapark mit dem Blick auf den Hausberg Kronbergs, den Altkönig.

Stadthaus am Dalles

  • Stadthaus am Dalles
    Fertigstellung 2013
    Tag der Architektur 2014
  • Die alten Straßen laufen in Oberhöchstadt in der Mitte des Ortskerns in einem zentralen Platz zusammen: dem "Dalles". Hier entstand das Multifunktionsgebäude "Dalleshaus" als neuer Ortsmittelpunkt. Es vereint Nutzungen wie Gastronomie, einen Mehrzweckraum für die Bürger, eine öffentliche Toilette, eine Bank, Ärzte, Läden, Wohnungen. Der neu gestaltete Platz ist der Treffpunkt im Ort.
  • Mit seinen zwei Baukörpern fügt sich das Gebäude in das historische Ortsbild ein. Hierbei nimmt der giebelständige Langbau die Gebäudestellung der historischen Hofbauten auf und begrenzt den Platz. Zugleich dient er als Rückgrat für den vorgelagerten, frei geformten Solitär, der mit seinen hohen Glasflächen Offenheit ausstrahlt und mit dem Brunnen den Platz bespielt.
  • Der Ausbau der Praxen wurde den individuellen Wünschen der Nutzer angepasst. Die Gastronomie mit ihrer Küche und komplexen Haustechnik wurde in allen Details von uns als Bistro - Café - Restaurant - Bar durchgeplant.
  • Städtebau Architektur Innenarchitektur

Haus an den Mainwiesen

  • Haus an den Mainwiesen
    Fertigstellung 2012
  • Bei dem in Feldrandlage am Mainufer von Rumpenheim gelegenen kubistischen Haus ist das Obergeschoss gegenüber dem erdgeschoss verschoben. Damit ist zum Main eine Dachterrasse entstanden und wurde zugleich die Südterrasse überdeckt. Gezielt gesetzte Fenster sorgen für den Weitblick in die angrenzenden Felder.
  • In dem zentralen Luftraum schwebt neben der Treppe der hängende Kamin und trennt den Wohnbereich von dem speziell entwickelten Kochblock-Esstisch, an dem gerne gemeinsam gekocht und gefeiert wird. Die Wertschätzung für die Details des Ausbaus und der Bäder sowie die farblichen Differenzierung der Volumen schaffen den besonderen Raumklang, der diesem Haus zu eigen ist.
  • Mit seinem erhöhten Erdgeschoss und der Lichtfuge auf Gartenebene scheint das Haus über dem Grundstück zu schweben. Die Lichtfuge verleiht dem UG mit seiner geschliffenen Betonbodenplatte Leichtigkeit und sorgt für eine helle und intime Atmosphäre. Ein Schwimmbad und eine Carportanlage, jeweils mit seiner Breite auf das Haus bezogen, gliedern den Gartenbereich.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen

Wohnen im Wasserturm

  • Wohnen im Wasserturm
    Fertigstellung 2012
  • Der Herausforderung der runden Form des denkmalgeschützten Wasserturmes in Berlin wurde mit Respekt begegnet. Lediglich zwei quer zueinander stehende, raumgliedernde, farblich unterschiedlich gestaltete Blöcke gliedern den Raum. Sie halten Abstand zu den Außenwänden und nehmen alle Funktionen sowie die Schiebetüren auf, mit denen einzelne Räume abgeteilt werden können.
  • Das Spiel des sich ständig verändernden Lichtes, schafft eine besondere Atmosphäre und lässt sich über den ganzen Tag in diesem außergewöhnlichen Ambiente verfolgen.
  • Der Ausbau ist in allen technischen und gestalterischen Details einheitlich durchkomponiert und bringt die Objekte, die die Bauherrn auf ihren Reisen im Ausland gesammelt haben, zur Geltung. Vielen Dank für das schöne japanische Essen, das wir gemeinsam zubereiten und genießen durften.

Stadthaus Silberdisteln

  • Stadthaus Silberdisteln
    Fertigstellung 2011
    Tag der Architektur 2013
  • Die 13 barrierefreien Wohnungen sind einer verbindlichen Hausgemeinschaft von Senioren vorbehalten. Von der Hausgemeinschaft wird ein Gemeinschaftsraum mit Küche im EG, eine Gemeinschaftsdachterrasse und ein Apartment gemietet und ebenso wie der Garten gemeinsam unterhalten.
  • Grundlage des Wohnkonzeptes ist die Bereitschaft jedes Einzelnen sich entsprechend seinen Fähigkeiten in die Gemeinschaft einzubringen und im Bedarfsfall sich gegenseitig zu unterstützen. Das verlangt von jedem, der eigenständig in seiner Wohnung lebt, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und den anderen Vertrauen entgegen zu bringen.
  • Für die Umsetzung des Gemeinschaftsgedankens sind die Erschließungsflächen von großer Bedeutung, in denen Ausstellungen statt finden und man sich en passant begegnen kann. So wurde aus dem Treppenhaus ein großzügiger, lichter Raum mit eingehängten Stahltreppen entwickelt, deren Galerieebenen Platz für Trainingsgeräte sowie für eine Kakteensammlung bietet und in dem man geschossübergreifend wahrnehmen kann, was im Haus passiert.
  • Im Alltag findet der Austausch beim gemeinsamen Kochen, Musizieren, dem Verrichten der Hausarbeit und der Organisation von kleinen Veranstaltungen statt, die die Öffnung des Stadthauses in das Quartier unterstützen sollen.
  • Städtebau Architektur Innenarchitektur Freianlagen Branding