Häuser in Staffelung

  • Häuser in Staffelung
    Fertigstellung 2002
  • Die Häuser, für zwei befreundete Familien entwickelt, staffeln sich in der Tiefe und Höhe des Grundstückes. Sie gleichen sich in der Kubatur und ihrer Bauweise mit zurückspringendem mit Titanzink gedeckten Satteldach, verglasten Giebeln und hellgrauen Außenwänden im EG und OG.
  • Städtebau Architektur Innenarchitektur Freianlagen
  • Die Gestaltung der Außenbereiche reagiert auf die unterschiedliche Einfügung in das hangige Gelände. Das vordere Haus nutzt die Dachfläche der Garage als Sitzbereich mit Gartenteich.
  • Im Innern sind die Häuser von sehr unterschiedlichem Charakter: Während das vordere Haus bis auf den kleinsten Winkel ausgenutzt ist, nutzt das hintere Haus sein Volumen für eine besondere Inszenierung des Raumes, das sich auch in der offenen Küchenplanung zeigt.

Klinkel’sche Mühle

  • Klinkel'sche Mühle
    Fertigstellung 2000
  • Die Revitalisierung der denkmalgeschützten Klinkel‘schen Mühle an der Lahn in Gießen führte zur Aufwertung eines brachliegenden Stadtgebietes. Das Ensemble ist nicht zuletzt wegen seiner Fischbeobachtungsstation am Fischaufstieg über Gießen hinaus bekannt.
  • Die Silos und die Decken der alten Mühle wurden ausgebaut, neue Decken - passend zur Fassade - eingezogen, Fensteröffnungen wiederhergestellt, großzügige Rundbogenfenster im EG und Einschnitte mit Dachterrassen im DG angelegt.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen
  • Die unteren Geschosse des Mühlengebäudes - ebenso wie die des Lagergebäudes aus den 60er Jahren - werden für Büros, die Dachgeschosse für Wohnungen genutzt. In dem alten Gebäude der Turbinenhalle wird mit Wasserkraft Strom erzeugt.

  • Karl Friedrich Schinkel">
    "Historisch handeln ist das, welches das Neue herbeiführt und wodurch die Geschichte fortgesetzt wird."

    Karl Friedrich Schinkel

Ensemble Ott

  • Ensemble Ott
    Fertigstellung 1998
    Tag des offenen Architekturbüros 2003
    Tag des offenen Architekturbüros 2018
  • Das am Rande der Altstadt von Kronberg, vor der dritten Stadtmauer gelegene, ehemalige Gehöft ist das Initialprojekt des Architekturbüros Wolfgang Ott. Die alte Bebauung wurde durch Neubauten ersetzt: Aus dem Wohnhaus wurde das Architekturbüro, aus der Scheune das Wohnhaus.
  • Das Wohnhaus interpretiert mit seiner eingehängten Treppe und Wohnebene den offenen Charakter der alten Scheune neu. Das Bürohaus orientiert sich zum Altstadtplatz. Seine verlängerte, mit einer Glyzinie bewachsene Dachkonstruktion erzeugt die an diesem Ort erforderliche Präsenz.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen
  • Die Häuser gruppieren sich um einen gemeinsamen Innenhof als Zentrum des Ensembles, das zu den höher liegenden Nachbargrundstücken mit Natursteinmauern und zur Straße mit einer Sichtbetonwandscheibe, die zugleich als Hofeinfahrt dient, begrenzt ist.