Natur

  • Nichts ist so inspirierend wie die Natur. Der Spaziergang im Wald führt zu einem Selbst und wirkt heilend - nicht nur wegen der Terpene. Wir leben im Taunus und schätzen ihn zu jeder Jahreszeit. Die Kraft der eindrucksvollen keltischen Baukunst in Form der heutigen Ringwälle begeistern immer wieder. Aber auch die Weiße Mauer, ein in der Eiszeit durch Frostsprengung entstandenes Quarzit Feld, ist einmalig.
  • Die Natur ist immer wieder unerreichtes Vorbild in Bezug auf technisches Know-How, Vielfalt und Einfallsreichtum. Selbst unsere kompliziertsten Bauten sind nichts gegen den Bauplan einer einfachen Hausfliege. Bescheidenheit und Respekt gegenüber der Natur ist daher eine Verpflichtung.

Leere und Raum

  • Die Gestaltung von Raum ist eine Interpretation von Leere: Raum strebt nach Unendlichkeit, Leere nach Sein. Erst durch Begrenzung wird Raum erfassbar und Leere zu Inhalt. Umschlossene Leere kann ein Gefühl von Reinheit auslösen, das stärker ist als das Sein.
  • Raum ist nicht isoliert zu sehen, steht immer an einem Ort, in einem konkreten Kontext und in Bezug zu anderen Räumen. Daher unsere Suche nach den inhaltlichen und formalen Bezügen zwischen den Räumen, dem Außenraum dem städtischen Umfeld oder der Natur und, je nach Situation, das Etablieren, das Auflösen oder Verschmelzen der räumlichen Grenzen.
  • Die Ordnung, Differenzierung und Zonierung von Räumen erfordert Achtsamkeit. Wir möchten komplexe Räume schaffen, die offen sind und zugleich zur Ruhe und Kontemplation einladen. Da die Umfassung der Leere Raum bildet, kommt der respektvollen Gestaltung der Hülle in der Entwicklung von Architektur eine zentrale Aufgabe zu.

Häuser am Park

  • Häuser am Park
    Fertigstellung 2019
  • In der umgebenden Bebauung erscheint das Mehrfamilienwohnhaus mit seinem giebelständigen Satteldach als Ruhepol. Es steht von der Hainstraße zurückversetzt, neben dem Altbau, mit dem es das Grundstück und einen tiefer liegenden Hof teilt. Auf dem Hofniveau, das über eine Rampe erschlossen wird, befinden sich die Stellplätze und die Hofzugänge. Das Parkdeck auf dem Niveau der Hainstraße wurde um einen Steg für den barrierefreien Zugang des Neubaus ergänzt und bildet die neue Adresse.
  • Die drei Maisonettewohnungen des Neubaus graben sich tief in das Gelände ein. Zum Park prägen drei große Einschnitte, die sich nach Frankfurt, zum Altkönig und dem Viktoriapark orientieren und namensgebend für die Wohnungen sind, die Gestalt des Gebäudes. Der komplett umgebaute und sanierte Altbau erhielt neben dem neuen Dach, einen vorgelagerten großzügigen Stahlbalkon.
  • Der Innenausbau wurde sehr differenziert geplant. So wurde z.B. ein alter Gewölbekeller einer neuen Badnutzung zugeführt. Garderoben, Küchen, Badmöbel wurden auf die unterschiedlichen Wohnungsgrundrisse individuell zugeschnitten.
  • Eine große Wärmepumpe im Garten ergänzt durch ein Gasbrennwertgerät für die Spitzenlastzeiten ist das von uns geplante Herz der zentrale Anlagentechnik, dessen Energie über Fernwärmeleitungen zum Altbau verteilt wird. Jede Wohnung besitzt eine eigene Wohnraum-Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und verfügt über ein Elektro-Bussystem.
  • Städtebau Architektur Innenarchitektur Freianlagen Technik Branding

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Hardtbergturm

  • Hardtbergturm
    voraussichtliche Fertigstellung 2020
  • Den Alltag und die Hektik vergessen und einfach mal abschalten. Den Blick auf 26,60 m schweifen lassen. Sich einen Überblick verschaffen über die Hänge des Taunus mit Feldberg und Altkönig sowie der Mainebene mit seinem Zentrum Frankfurt und Flughafen.
  • Der Hardtbergturm wird zusammen mit den Burgen Königstein, Kronberg und Falkenstein sowie dem Opelzoo eine herausragende Attraktion bilden und zu den ‚Big Five‘ des Vordertaunus gehören. Durch seinen ovalen Grundriss, die fünf Erkundungsebenen, den wechselnden zweiläufigen Treppen und der markanten Tragkonstruktion wird der Turm zu einem eigenen Erlebnisraum.
  • Auf jeder Ebene werden in Abhängigkeit von der Höhe unterschiedliche Einblicke in die Vegetation und Fauna ermöglicht. Lehr- und Lerntafeln sollen über das Leben im Wald sowie die Umgebung informieren.
  • Architektur
  • Der Turm ruht auf einer elliptischen, gepflasterten Plattform mit Sitzpodesten und bindet damit an das Wegenetz an. Die diagonalen, über die oberste Plattform hinausragenden, illuminierten Stäbe setzen dem Turm eine weithin sichtbare Krone auf.

Vorstellung Hardtbergturm

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Förderverein Hardtbergturm e.V. am 01. Februar 2019 wurde das Konzept des neuen Hardtbergturms der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die FAZ schreibt am 06.02.2019:

„Wie der neue Turm aussehen soll, zeigte der Kronberger Architekt Wolfgang Ott. Der Magistrat hatte ihn beauftragt, nachdem er zuvor auf eigene Rechnung ein Konzept mit Kostenschätzung erarbeitet hatte. Ott entwickelte auf ovalem Grundriss einen Aussichtsturm mit einer stählernen Fachwerkkonstruktion. Bis nach oben sind fünf Plattformen im Abstand von 5,50 Metern vorgesehen.

‚Schon der Aufstieg soll ein ‚Erlebnisweg‘ werden‘, sagte Ott. Für ein sicheres Gefühl sei die Treppe mit ihren 180 Stufen überwiegend geschlossen. Die äußeren Träger liefen nach oben zu einer offenen Krone aus. Die oberste Plattform befindet sich in 27,50 Meter Höhe und damit oberhalb der Baumkronen. Die Spitzen der Krone überragen sie um weitere 5,50 Meter.“ (Ausschnitt)

zum Projekt

zur Seite des Fördervereins Hardtbergturm e.V.

Häuser des Jahres 2018

Veröffentlichung: Dreieinig – Guaita³

„Auf dem dreieckigen Grundstück oberhalb der Altstadt entwickelt der Kronberger Architekt Wolfgang Ott ein Ensemble aus drei Einfamilienhäusern mit einem gemeinsamen Garten. Hierfür erarbeitete der Eigentümer des Grundstücks mit dem Architekturbüro das Konzept der Teilung in drei Grundstücke, die mit genehmigtem Bauantrag verkauft wurden. Die drei Käufer planten danach mit Wolfgang Ott den Innenausbau nach ihren Bedürfnissen. Es spricht für die umsichtige und überzeugende Vorarbeit des Architekten, dass kaum große Änderungen gewünscht waren: Bis auf die Keller, die unterschiedlich genutzt werden und die Verwandlung eines Gästebades in einen Abstellraum im Erdgeschoss passte den drei Familien dei Ursprungsplanung.“ (Ausschnitt)

zum Projekt

Schillergärten

  • Schillergärten
    voraussichtliche Fertigstellung 2020
  • Die sechs Wohngebäude der Schillergärten entstanden nach einem ausgeklügelten städtebaulichen Plan auf dem dreieckigen Grundstück, das Höhendifferenzen von ca. 10 m aufweist. Jedes Gebäude ist zusätzlich in sich verzogen. So entstanden auf einer Tiefgarage über das Grundstück verteilte, um eine Mitte tanzende Baukörper.
  • Die starke Hangneigung wurde durch ein eingegrabenes Sockelgeschoss unter Haus 1-3 aufgefangen. Jeweils um ein Geschoss versetzt sind die Gebäude, entsprechend dem vorhandenen Geländeverlauf zum Bahnhof, gestaffelt. So entstanden 39 Wohnungen mit jeweils individuellen, auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gebäudesituation zugeschnittenen Grundrissen.
  • An den Verlauf der 'halböffentlichen' Wegeführung durch das Quartier reihen sich neben den Hauszuwegungen, ein Quartiersplatz, ein Spielplatz aber auch einfache Sitzelemente, die zum Verweilen einladen. Den Wohnungen sind private Gärten vorgelagert, die sich durch niedrige Mauern und Hecken von den allgemein zugänglichen Flächen absetzen.
  • Städtebau Architektur Innenarchitektur

Haus mit Burgblick

  • Haus mit Burgblick
    Fertigstellung 2019
  • Das lange, schmale Wohnhaus gliedert sich um den eingeschnittenen Innenhof. Es nimmt mit seinen verdrehten Linien im Grundriss und den Ansichten Bezüge zu der über dem Grundstück liegenden Burg Kronberg, dem südlich gelegenen Tal und einem großen Mammutbaum auf und wird so zu einer skulpturalen Komposition aus Linien, offenen oder geschlossenen Flächen und Volumen. Die Außenanlage ist Teil dieser Komposition.
  • Aus dem zweigeschossigen Hauptbaukörper, in dem der Eingang liegt, entwickelt sich über den Innenhof der zweigeschossige Kopfbau, der sich vom Boden löst, sich reckt und dreht, um den Blick auf die Burg zu fokussieren.
  • Jeder Ort in dem Gebäude bietet andere räumliche Situationen und Perspektiven und ist auf die konkreten Bedürfnisse zugeschnitten. Die gesondert gefertigte Lamellenstruktur gibt der Fassade eine feine Note, erlaubt Aus- und filtert Einblicke. Die fünfte Ansicht wurde für den Blick von der Burg gestaltet.
  • Der Übergang zwischen Innen und Außen ist ebenso fließend wie zwischen Architektur und Innenausbau. Komposition aus Licht und vielfältigen Materialien, die zu einer Großzügigkeit ohne Kälte führen, perfekt im Detail und konsequent modern sind. Nichts ist dem Zufall überlassen.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen Technik

Haus der offenen Hilfen

  • Haus der offenen Hilfen
    voraussichtliche Fertigstellung 2019
  • Das "Haus der offenen Hilfen" bietet Menschen mit geistiger Behinderung Hilfe für ihre persönliche Weiterentwicklung zur Selbständigkeit. Es ist ein Haus für die Frühförderung, dient als Beratungsstelle und Betreuungsverein und unterstützt als ambulanter Fachdienst Menschen aller Altersgruppen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige.
  • Die charakteristische x-förmige Grundrissform gliedert das Gebäude in einen allgemein zugänglichen Bereich mit den Büros und Nebenräumen sowie den Therapiebereich und trennt diese an der engsten Stelle. An zentraler Lage liegt der Aufenthaltsbereich mit Blick auf Usingen und seiner Kirche im Zentrum.
  • Die größten Räume, der Motorik- und Hortraum öffnen sich mit dem Flur des Therapiebereiches zu den vorgelagerten Terrassen bzw. Außenbereichen und zum Garten. Zu dem Konzept gehört eine umfangreiche Infrastruktur für unterschiedliche Therapiezwecke mit z.B. Bällebad und Spiel- und Sportgeräten.
  • Ergänzt wird die Architektur durch einen mit hohem Niveau gestalteten Ausbau und modernster Haustechnik mit Luft-Wärmepumpe und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen Technik